Sonntag, 12. August 2007

Wochenend und Sonnenschein

Extra für Peter und Papa: Es gibt sie doch noch, die Bergkühe! Und zwar auf Pfaden, wo die Touristen nicht so zahlreich sind. Und obendrauf gab's auch noch Heidis Großvater (oder einen seiner Nachkommen), der die Kühe zusammengetrieben hat.


So schön kann's sein in den Bergen!


Der Gletschersee mit Wassertemperaturen um die 10°. Selbst der Affe blieb lieber am sicheren Ufer und genoss die Sonnenstrahlen.

Seit Samstag scheint die Sonne hier wieder non-stop und Sierre macht seinem Namen als "Sonnigste Stadt der Schweiz" wieder alle Ehre.
Deshalb gab es gestern auch einen kleinen Ausflug nach Sion mit Gaby und ihrer Schwester, wo wir die beiden Burgen Tourbillon und Vallère angeschaut haben. Der Schweißtreibenden Aufstieg wurde mit einem tollen Panorama belohnt. Den Nachmittag verbrachten Gaby und ich dann am See in Sierre. Einziges Manko des Sees ist, dass man danach viel brauner ist, weil am ganzen Körper Algen kleben.
Abends gab es eine Pasta-Party in der Innenstadt, da heute dann der große Berglauf Sierre-Zinal stattgefunden hat. Dabei laufen etliche Hartgesottene von Sierre nach Zinal im Val d'Anniviers und überwinden dabei enige Höhenmeter (Sierre 500m - Nava 2425m- Zinal 1680m) in 38km. Weitere Infos für Interessenten: www.sierre-zinal.ch Die Pastaparty war allerdings nicht besonders stark frequentiert, so das wir nach einem kleinen Rundgang beschlossen, lieber unser Bier auf dem Balkon des Wohnheims zu trinken. Das freut immer wieder die italienischen Assistenzärzte auf unserem Stockwerk, da wir ihr Klischee über Deutsche erfüllen. Sie glauben übrigens auch, dass Deutsche kein Obst essen...
Gaby und ich haben uns dann entschlossen, heute zwar nicht die Laufstrecke Sierre-Zinal zu absolvieren, aber trotzdem das schöne Wetter zu nutzen und ins Val d'Anniviers zu fahren. Mit dem Auto ging es also nach St.Luc und von dort aus mit der Bahn hinauf zur Bergstation mit angrenzender Sternwarte. Dort konnten wir dann erst einmal die vorbeirennenden Teilnehmer des Berglaufs bestaunen, die im Gegensatz zu uns den Weg komplett zu Fuß zurückgelegt hatten und zu unserer Verwunderung immer noch ein ganz schönes Tempo vorlegten. Ein Stück unseres Weges entlang des "Sentier des planètes", an dem die Planeten in der maßstabsgetreuen Entfernung zur Erde aufgebaut waren (inklusive Pluto! -> die Schweizer sind ja bekanntlich etwas langsamer) begleiteten uns also die Läufer, dann bogen wir ab zu einem Gletschersee, an dessen Ufer wir auch noch Schnee der vergangenen Woche fanden. Wir verzichteten auf ein Bad im klaren Wasser und zogen es stattdessen vor, nach unserer Wanderung zurück nach St.Luc und unserer Talfahrt nach Sierre, im schmutzigeren, dafür aber auch einige Grad wärmeren Lac de Géronde zu baden.

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Die Pfälzer auch. Hier gabs am radweg entlang ein Planetenentfernungsmodell. Mit Pluto.

Aber ein Lob, heute wieder der Affe.

Ich habe dafür eine Moor-/Seen- und Matschlandschaft besichtigt. Es hat dermaßen geschüttet, dass sie regelrecht abgesoffen sind (Allen voran deine Gruppe und das Küchen- und Gerätezelt) Naja und heute im Plub und jetz ziemlich am Ende.

Johanna hat gesagt…

Der Affe war eigentlich auch nur deinetwegen mit auf dem Berg - und hat sich sehr gefreut, vor allem über den Schnee.
Glücklicherweise regnet es hier nicht und absaufen tu ich auch nicht - aber ich werde gleich mal meiner untergegangenen Gruppe schreiben...