Mitten in der Millionenstadt Shanghai gibt es eine kleine Wasserstadt mit Metro-Anschluss. Dort tummeln sich, im Gegensatz zu den anderen Touristenzielen in der vergangenen Woche, auch unter der Woche ziemlich viele Chinesen. Neben ein paar historischen Gebäuden, Brücken, Booten, Fressbuden und Souvenirläden gibt es auch einen Tempel mit Pagode. Dass der Frühling jetzt da ist, lässt sich nicht mehr verleugnen.
Und da ich die deutsche Presse ausgiebig verfolge und hier auch noch so einiges von Expats und so mitbekomme, noch die kurze Anmerkung, dass es mir gut geht und dass Shanghai ziemlich weit von Japan entfernt ist, auch wenn unsere europäischen Dimensionen diese Länder alle ganz nahe beieinander wähnen. Dennoch kaufen die Chinesen Salz in rauhen Mengen (ist ja schließlich Jod drin) und Reis, falls sie demnächst doch von der Katastrophe betroffen sein könnten. Ganz zu schweigen von den Amis und einem Teil der Exil-Deutschen, der hier rumläuft... An die armen Menschen, die sich in Japan aufhalten, denkt irgendwie kaum jemand.
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